Eine Gruppe unserer Gefährten, von Aḥmad b. Muḥammad b. Ḫālid, von ʿAlī b. al-Ḥakam, von Abān al-Aḥmar, von Ḥamza b. aṭ-Ṭaiyār, von Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.). Er sagte:
Er sagte zu mir:
"Schreibe!" und er diktierte mir:
"Zu dem, was wir sagen, gehört: Gott führt den Beweis gegen die Diener mit dem, was Er ihnen gegeben und sie kennen gelehrt hat. Sodann sandte Er ihnen einen GesandtenProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen und sandte auf sie das Buch herab, darin gebietet und verbietet Er. Er gebot darin das Gebet und das FastenṢawm — FastenDas Fasten, besonders im Monat Ramaḍān — eine der Säulen der Religion.→ Verwandte Aḥādīṯ. Da verschlief der Gesandte (s.) das Gebet und Gott sprach: 'Ich bin es, der dich schlafen lässt, und Ich bin es, der dich erweckt. Wenn du nun aufgestanden bist, so verrichte das Gebet, auf dass sie wissen, wie sie zu handeln haben, wenn ihnen Gleiches widerfährt.' Es ist nicht so, wie [die andern] sagen: 'Wer es verschlafen hat, der ist ins Verderben gestürzt.' Und ebenso ist es mit dem Fasten: 'Ich bin es, der dich krank werden lässt, und Ich bin es, der dich gesund macht. Wenn Ich dich [dann] geheilt habe, so hole es nach.'"
Dann sagte Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.):
"Und ebenso, wenn du auf alle Dinge blickst, wirst du niemanden in Bedrängnis finden, und du wirst niemanden finden, gegen den Gott nicht den Beweis (ḥuǧǧa) hat und in dem Gott nicht den Willen (mašīʾa) hat. Und ich sage nicht, dass sie tun, was immer sie wollen."
Dann sagte er: "Gewiss, Gott leitet recht und führt in die Irre."
Und er sagte: "Ihnen wurde nur etwas befohlen, das unterhalb ihres Vermögens (saʿa) liegt. Und alles, was den Menschen befohlen wurde, dazu haben sie das Vermögen, und alles, wozu sie das Vermögen nicht haben, ist ihnen erlassen. Aber in den Menschen ist kein Gutes."
Dann rezitierte er (as.): ﴾Nicht auf den Schwachen und nicht auf den Kranken und nicht auf denen, die nichts finden, was sie ausgeben könnten, liegt ein Vergehen﴿9:91 (9:91), da wurde es ihnen erlassen, ﴾gegen die, die Gutes tun, gibt es keinen Weg [der Beschuldigung]. Und Gott ist vergebend und barmherzig﴿ (9:91) ﴾und nicht auf denen, die, als sie zu dir kamen, damit du sie trägst﴿9:92 (9:92).
Er sagte: "Da wurde es ihnen erlassen, weil sie nichts finden."
عِدَّةٌ مِنْ أَصْحَابِنَا عَنْ أَحْمَدَ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ خَالِدٍ عَنْ عَلِيِّ بْنِ الْحَكَمِ عَنْ أَبَانٍ الْأَحْمَرِ عَنْ حَمْزَةَ بْنِ الطَّيَّارِ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ع قَالَ:
قَالَ لِي اكْتُبْ فَأَمْلَى عَلَيَّ إِنَّ مِنْ قَوْلِنَا إِنَّ اللَّهَ يَحْتَجُّ عَلَى الْعِبَادِ بِمَا آتَاهُمْ وَ عَرَّفَهُمْ ثُمَّ أَرْسَلَ إِلَيْهِمْ رَسُولًا وَ أَنْزَلَ عَلَيْهِمُ الْكِتَابَ فَأَمَرَ فِيهِ وَ نَهَى أَمَرَ فِيهِ بِالصَّلَاةِ وَ الصِّيَامِ فَنَامَ رَسُولُ اللَّهِ ص عَنِ الصَّلَاةِ فَقَالَ أَنَا أُنِيمُكَ وَ أَنَا أُوقِظُكَ فَإِذَا قُمْتَ فَصَلِّ لِيَعْلَمُوا إِذَا أَصَابَهُمْ ذَلِكَ كَيْفَ يَصْنَعُونَ لَيْسَ كَمَا يَقُولُونَ إِذَا نَامَ عَنْهَا هَلَكَ وَ كَذَلِكَ الصِّيَامُ أَنَا أُمْرِضُكَ وَ أَنَا أُصِحُّكَ فَإِذَا شَفَيْتُكَ فَاقْضِهِ- ثُمَّ قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ ع وَ كَذَلِكَ إِذَا نَظَرْتَ فِي جَمِيعِ الْأَشْيَاءِ لَمْ تَجِدْ أَحَداً فِي ضِيقٍ وَ لَمْ تَجِدْ أَحَداً إِلَّا وَ لِلَّهِ عَلَيْهِ الْحُجَّةُ وَ لِلَّهِ فِيهِ الْمَشِيئَةُ وَ لَا أَقُولُ إِنَّهُمْ مَا شَاءُوا صَنَعُوا ثُمَّ قَالَ إِنَّ اللَّهَ يَهْدِي وَ يُضِلُّ وَ قَالَ وَ مَا أُمِرُوا إِلَّا بِدُونِ سَعَتِهِمْ وَ كُلُّ شَيْءٍ أُمِرَ النَّاسُ بِهِ فَهُمْ يَسَعُونَ لَهُ وَ كُلُّ شَيْءٍ لَا يَسَعُونَ لَهُ فَهُوَ مَوْضُوعٌ عَنْهُمْ وَ لَكِنَّ النَّاسَ لَا خَيْرَ فِيهِمْ ثُمَّ تَلَا ع ﴿لَيْسَ عَلَى الضُّعَفاءِ وَ لا عَلَى الْمَرْضى وَ لا عَلَى الَّذِينَ لا يَجِدُونَ ما يُنْفِقُونَ حَرَجٌ﴾ فَوُضِعَ عَنْهُمْ- ﴿ما عَلَى الْمُحْسِنِينَ مِنْ سَبِيلٍ وَ اللَّهُ غَفُورٌ رَحِيمٌ- وَ لا عَلَى الَّذِينَ إِذا ما أَتَوْكَ لِتَحْمِلَهُمْ﴾ قَالَ فَوُضِعَ عَنْهُمْ لِأَنَّهُمْ لَا يَجِدُونَ.
Quelle
al-Kāfī (al-Kulainī), B. 1, S. 164–165, Ḥadīṯ 4